25.03.2015 | Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

Nachfrage im Wohnungsbau steigt im Januar um sieben Prozent

Im Wohnungsbau nahmen die Aufträge zu
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die deutsche Bauwirtschaft kommt zu Jahresbeginn nicht in Schwung. Trotz milder Temperaturen lag der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im Bauhauptgewerbe im Januar um nominal 5,8 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Das teilt der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mit. Im Wohnungsbau stieg die Nachfrage im Januar um sieben Prozent.

Die Bauunternehmen sind aber noch gut aufgestellt: Die befragten Betriebe gingen mit 20 und mehr Beschäftigten mit einem Auftragsbestand von 26,4 Milliarden Euro in das neue Jahr, 3,8 Prozent mehr als Anfang 2014 und der höchste Wert zum Jahresstart seit 1998. Im Januar kam aber nur ein leichtes Orderplus von nominal 0,4 Prozent hinzu (real: minus 0,8 Prozent).

Durchweg positive Signale kamen aus dem Wohnungsbau: Die Nachfrage stieg im Januar um sieben Prozent und der Umsatz lag um ein Prozent über dem Niveau des Vorjahreswertes.

Dagegen gab es im Wirtschaftsbau sowohl ein Order- als auch ein Umsatzminus (minus 8,1 Prozent beziehungsweise minus sieben Prozent). Der Öffentliche Bau leidet nach wie vor unter der Investitionszurückhaltung der Öffentlichen Hand: Die Baubetriebe meldeten einen Umsatzeinbruch von 9,1 Prozent. Die Branche hofft für dieses Jahr aber auf eine bessere Entwicklung: Der Auftragseingang legte um 10,3 Prozent zu.

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