16.10.2013 | Corestate/EBS

Banken halten derzeit an notleidenden Krediten fest

Das günstige Zinsniveau nimmt den Verkaufsdruck
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Transaktionswelle von notleidenden Immobilienkrediten, die für 2013/2014 prognostiziert worden war, wird nicht eintreten. Ein wesentlicher Grund für das Zögern der Banken, die Kredite abzustoßen, liegt laut Corestate-Gründer Ralph Winter im derzeit günstigen Zinsniveau.

"Die Banken werden dank des Anleihen-Kaufprogramms der Europäischen Zentralbank mit günstigem Kapital versorgt, somit hat sich der Druck, die notleidenden Kredite abzustoßen, verringert", so Winter. Dennoch würden weiterhin vereinzelt notleidende Immobilienportfolien auf den Markt kommen, die wiederum nur durch professionelles Immobilienmanagement stabilisiert und repositioniert werden könnten.

Die Entwicklungen der Bestimmungsgrößen wie Fremdkapitalquote, Laufzeiten und Finanzierungsvolumen zeigen, dass Banken derzeit an ihren notleidenden Krediten festhalten. Dennoch sind weniger Banken im Bereich der gewerblichen Immobilienfinanzierung aktiv.

Auch das sind zentrale Erkenntnisse der "Erhebung zur aktuellen Finanzierungslage und zur Situation notleidender Immobilienfinanzierungen in Deutschland" der gemeinsamen Forschungsstelle "Distressed Real Estate Debt" der Corestate Capital AG und dem Real Estate Management Institute (REMI) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierer

Aktuell

Meistgelesen