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Einzelhandel: Nürnberg führt das Investmentpotenzial der B-Städte an

Nürnberg kommt im Scoring auf 4,09 Punkte
Bild: Günther Dotzler ⁄

Bei Einzelhandelsimmobilien in Innenstädten bestehen weiterhin gute Investmentchancen. Zu diesem Ergebnis kommt das "High-Street-Städte-Scoring" des Immobiliendienstleisters Art Invest. Einige B-Städte, angeführt von Nürnberg mit 4,09 von fünf möglichen Punkten, liegen dabei nur knapp hinter den sieben großen Metropolen und haben das Potenzial einer A-Stadt.

Für die Studie wurden 326 Städte und deren Einkaufs-Citylagen verglichen. Als übergeordnete Faktoren wurden die Marktgröße, die Marktattraktivität und Dynamik sowie die Marktperspektive und Chance zur Bewertung herangezogen, welche jeweils gleich gewichtet in die Gesamtbewertung (Maximalwert 5,0) eingegangen sind.

Über alle Assetklassen hinweg sehen 96 Prozent der Assekuranz 96 an B-Standorten hohes Investmentpotenzial, wie eine Studie von Ernst & Young zeigt.

Wie am Büromarkt führen die Big-7-Städte auch im High-Street-Städte-Scoring das Feld unter allen Einzelhandelsstandorten an. Spitzenreiter sind München (4,34), Düsseldorf (4,26) und Köln (4,23), gefolgt von Stuttgart, Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg.

Allerdings liegen nicht wenige B-Städte angeführt von Nürnberg (4,09), Leipzig (4,05) und Münster (3,98) nur knapp hinter den großen sieben Metropolen und weisen ebenfalls ein hohes Potenzial und weitgehend Merkmale einer A-Stadt auf. Direkt dahinter liegen ebenfalls sehr starke Einzelhandelsstandorte wie Mannheim, Hannover, Bonn und Regensburg.

Zur Gruppe der attraktiven B-Städte zählen nach dieser Analyse der Art-Invest Real Estate insgesamt 50 Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Investment

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