| Deutsche Hypo-Index

Büroklima erlebt im März einen deutlichen Aufschwung

Mit 49,3 ist der Abstand zwischen Wohn- und Büroklima aktuell besonders klein
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit 222,5 Punkten steigt die Immobilienkonjunktur im Märzbericht der Deutschen Hypo um weitere 2,1 Prozent und steuert auf den bisher höchsten Wert von 227,3 zu, der für Februar 2007 ermittelt wurde. Das Büroklima nähert sich dem Wohnklima weiter an.

Der drohende finanzielle Kollaps Zyperns sorgte in den vergangenen Wochen für eine verhaltene Stimmung in den europäischen Märkten. Dennoch bleiben die Prognosen der Währungshüter Europas, die im März den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent belassen haben, optimistisch. Auch die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute setzen ihre Wachstumsprognosen herauf.

Der vorherrschende Optimismus spiegelt sich auch in den Ergebnissen der 63. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index wi­der. Diese erfolgte zeitgleich mit den Verhandlungen über Zyperns drohende Staatspleite. Ohne deren Ausgang zu kennen, gaben die Experten zum Ende des ersten Quartals überwiegend ein positives Statement ab.

Der Zuwachs von 1,8 Prozent beim Immobilienklima im aktuellen Befragungsmonat beweist, dass der geringe Rückgang im Februar eine Ausnahme war. Der stetige positive Trend seit November 2012 bleibt damit bestehen. Aktuell beträgt das Immobilienklima 123,3 Zählerpunkte.

Im Verlauf der vergangenen Monate zeichnet sich unter den untersuchten Segmenten ein geteiltes Bild ab. Zum einen bleibt die stabile Bewegung des Wohnklimas (aktuell bei 160,8 Punkten), von geringen Volatilitäten abgesehen, unerschüttert. Zum anderen verlaufen die übrigen Segmente in ähnlichen Zyklen, wobei in diesem Monat eine deutliche Annäherung der gewerblichen Teilindikatoren stattfindet.

Mit einem Zuwachs von knapp sieben Zählerpunkten beziehungsweise von 5,3 Prozent setzt das Büroklima den positiven Aufschwung seit Jahresanfang fort. Das Handel- und das Industrieklima bleiben jeweils stabil mit 118,0 beziehungsweise 116,7 Zählerpunkten.

Mit 49,3 wirkt der Abstand zwischen dem Wohn- und Büroklimawert aktuell besonders klein. Am weitesten auseinander war die Schere im November 2012 (73,1 Punkte) und am nächsten waren sich die Teilindikatoren im Juni 2011 mit einem Abstand von 25,7 Punkten.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienkonjunktur, Büroimmobilie, Wohnimmobilien, Immobiliendienstleister

Aktuell

Meistgelesen