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Kapitalanlagen: Assekuranz steigert Immobilienanteil auf 2,5 Milliarden Euro

Rentenfonds machen 22 Prozent der gesamten Kapitalanlagen der Versicherer aus
Bild: BaFin/GDV

Die deutschen Erst- und Rückversicherer hielten nach Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zum Jahresende 2015 Kapitalanlagen im Volumen von rund 1,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2014 ist das ein Anstieg um 60 Milliarden Euro beziehungsweise rund vier Prozent. Dabei geht Sicherheit vor. Das Anlagevolumen bei Immobilien wuchs um 3,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro.

Auf Immobilien und Unternehmensbeteiligungen entfallen insgesamt rund 13 Prozent der Kapitalanlagen.

Auch als Kreditgeber spielt die Versicherungswirtschaft eine Rolle. Rund 18 Prozent der Kapitalanlagen fließen in Darlehen, überwiegend an Kreditinstitute und die öffentliche Hand.

Aber auch für Privathaushalte sind Versicherer wichtige Kapitalgeber. In Hypotheken zur Immobilienfinanzierung stecken 3,7 Prozent der Kapitalanlagen: das entspricht rund 56 Milliarden Euro.

Unter den Rentenanlagen dominieren Anleihen

Rund 80 Prozent des Investitionsvolumens entfallen auf Zinsanlagen wie Pfandbriefe, Rentenfonds und Darlehen. Staatsanleihen machen in der Direktanlage weniger als sechs Prozent der gesamten Kapitalanlagen aus.

Rentenanlagen machen vier Fünftel des gesamten Anlagevolumens aus. Nur 20 Prozent entfallen auf Investitionen mit höheren Risiken oder weniger gut kalkulierbaren Erträgen. Der Aktienanteil lag zum Jahresende 2015 nur bei rund vier Prozent.

Unter den Rentenanlagen dominieren Anleihen: Rentenfonds machen 22 Prozent der gesamten Kapitalanlagen aus, Unternehmensanleihen 7,2 Prozent und Staatsanleihen sowie Anleihen anderer öffentlicher Schuldner 5,7 Prozent.

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Schlagworte zum Thema:  Kapitalanlage, Immobilien, Versicherung

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