26.06.2014 | Deutsche Hypo

Anlagedruck lässt Risikobereitschaft von Investoren steigen

Ab 2016 ist wieder mit Aufwärtskorrekturen bei den Renditen zu rechnen
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Rangliste der Märkte mit der höchsten Gesamtrendite im Durchschnitt seit 2004 führt Frankreich mit neun Prozent pro Jahr an. Es folgen Polen, Großbritannien, Belgien und die Niederlande. Deutschland weist von den untersuchten Märkten mit 3,2 Prozent die geringste Gesamtrendite aus. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Hypo.

"Der zunehmende Anlagedruck führt bei Investoren zu einer gestiegenen Risikobereitschaft", sagt Andreas Pohl, Sprecher des Vorstands der Deutschen Hypo. In den Fokus rücken dabei zunehmend Immobilien, die sich in den Randgebieten der Metropolen und in B-Städten befinden, sowie Assetklassen wie Lager und Logistik.

Im ersten Quartal 2014 haben die europäischen Spitzenrenditen über alle Sektoren hinweg erneut nachgegeben. Die Studie der Deutschen Hypo prognostiziert, dass sich das allgemeine Zinsniveau frühestens Ende 2016 wieder erhöhen wird, in Großbritannien möglicherweise schon etwas früher. Erst dann ist mit leichten Aufwärtskorrekturen bei den Renditen zu rechnen.

"Die höchsten Gesamtrenditen wird in den nächsten Jahren voraussichtlich Großbritannien mit rund acht Prozent pro Jahr zu bieten haben“, erwartet Pohl. Während die Prognosen für Frankreich, Polen und die Benelux-Staaten fast an die Werte Großbritanniens heranreichen, rechnet die Deutsche Hypo für den deutschen Markt mit einer weiterhin stabilen Gesamtrendite von rund fünf Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Rendite

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