05.02.2015 | ImmobilienScout24

93 Prozent der Deutschen sparen beim Heizen

Bis zu 20 Prozent der Energie gehen durch Zugluft verloren
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Wohnnebenkosten werden zu einer immer größeren Belastung für die Privathaushalte. Um die Nebenkosten trotzdem so gering wie möglich zu halten, machen 93 Prozent der Deutschen Abstriche beim Heizen. Das ergab eine Umfrage von ImmobilienScout24. Fast 50 Prozent der Befragten heizen einen oder mehrere Räume gar nicht.

Besonders der Flur (59 Prozent), das Schlafzimmer (49 Prozent) und die Küche (41 Prozent) bleiben im Winter oft kalt. Und auch Gäste müssen frieren oder sich rechtzeitig ankündigen, da Gästezimmer und WC ansonsten unbeheizt bleiben.

Dabei hat sich dem Energiemanager Techem zufolge der durchschnittliche Heizenergieverbrauch 2014 in deutschen Haushalten gegenüber 2013 um etwa 16 Prozent verringert.

ImmoScout24 zufolge gehen bis zu 20 Prozent der Energie durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Rund 70 Prozent der Befragten versuchen durch Stoßlüften ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Jeder zweite Deutsche heizt nur, wenn er sich zu Hause aufhält oder zieht lieber wärmere Sachen an, als die Heizung voll aufzudrehen.

Auch der Mieterbund geht für 2014 von sinkenden Energiepreise in Kombination mit einem eher milden Winter aus und rechnet damit, dass viele Mieter bei den Heizkosten mit Erstattungen rechnen können.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Heizkosten

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