| TAG/TU Darmstadt

87 Prozent der Mieter legen Wert auf gute Nachbarschaft

Häufiger Streitpunkt: Die Sauberkeit des Treppenhauses
Bild: Heiko Birx ⁄

Die Mehrheit der Mieter wünschen sich ein stabiles soziales Umfeld: So ist es für 87 Prozent der Befragten wichtig, dass der Eigentümer gründlich prüft, wen er neu in die Hausgemeinschaft aufnimmt. Das ist ein Ergebnis einer Studie der Immobiliengesellschaft TAG und der TU Darmstadt.

Nur 13 Prozent legen darauf weniger bis gar keinen Wert.

Auch bei Streitigkeiten unter der bereits bestehenden Hausgemeinschaft nehmen die Mieter den Hauseigentümer in die Pflicht. Knapp zwei Drittel der Befragten wünschen sich, dass ihr Eigentümer einen aktiven Beitrag dazu leistet, soziale Spannungen in der Nachbarschaft abzubauen. Mehr Männer (67 Prozent) als Frauen (61 Prozent) setzen dabei auf das Geschick des Vermieters. 40 Prozent der Befragten wünschen sich, dass der Hauseigentümer aktiv handelt und die Gemeinschaft unter den Mietern stärker fördert.

Die meisten Mieter sind insgesamt mit ihren Nachbarn zufrieden, bezeichnen doch lediglich sieben Prozent den Kontakt untereinander als mangelhaft oder ungenügend. Nicht einmal ein Viertel erlebt häufigen Streit in seinem Wohnumfeld. Und nur zwölf Prozent der 1.000 Befragten verstehen sich gar nicht mit ihrem Nachbarn.

Gibt es doch einmal Ärger, dann dreht es sich meist um das Thema Sauberkeit: So bemängeln 42 Prozent der Mieter, dass sich ihre Nachbarn kaum darum kümmern, das Haus sowie die dazugehörigen Anlagen ordentlich zu halten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Studie, Mieter, Nachbarschaft

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