| IW Immobilien-Index

70 Prozent der Investoren sehen trotz hoher Preise gute Renditechancen

Knapp zwei Drittel der Investoren wollen bis Herbst 2016 ihre Bestände erweitern
Bild: Haufe Online Redaktion

Rund zwei Drittel der Investoren und Projektentwickler gehen davon aus, dass die Immobilienpreise auch in den nächsten zwölf Monaten steigen werden. Das ist ein Ergebnis des Immobilien-Index des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Weitere 50 Prozent erwarten Mietsteigerungen; mehr als 70 Prozent wollen ihre Bestände erweitern und sehen trotz hoher Preise gute Renditechancen.

Auch die Finanzierungssituation wird als günstig eingestuft. 75 Prozent der Unternehmen gehen von gleichbleibend guten Finanzierungskonditionen in den nächsten zwölf Monaten aus, neun Prozent erwarten sogar eine Verbesserung. Die Unternehmen gehen daher nicht davon aus, dass der zwischenzeitliche Zinsanstieg eine Zinswende einleiten wird.

Eintrübungen bei den Projektentwicklern

Bei den Projektentwicklern gibt es Eintrübungen. Rund acht Prozent gehen davon aus, dass die Zahl der Vorvermietungen zurückgehen wird und nur 24 Prozent erwarten einen weiteren Anstieg der Vorverkäufe. Angesichts der aktuell äußerst starken Auftragslage ist es jedoch nachvollziehbar, dass die Unternehmen bezüglich weiterer Verbesserungen skeptisch sind.

Viele Unternehmen sind dem IW zufolge an Kapazitätsgrenzen angelangt und können damit die Neubauzahlen nur schwer ausweiten. Darüber hinaus zeigt der Anstieg bei den geplanten Grundstückskäufen, dass die Unternehmen auch langfristig nicht von einer Reduktion der Nachfrage ausgehen. Gerade Bauflächen in Ballungsräumen stellen jedoch einen limitierenden Faktor für Projektentwickler dar.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienpreis, Mietpreis, Rendite

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