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Gewerblicher Immobilienmarkt: 68 Prozent der Exposés nicht auf Anlageprofile abgestimmt

90 Prozent der Befragten fehlt beim Internetangebot die Passgenauigkeit zum Anlageprofil
Bild: Haufe Online Redaktion

Nur 32 Prozent der Immobilienangebote im professionellen Markt sind gezielt auf das Anlageprofil hin abgestimmt. Das ist ein Ergebnis der Studie "Informationseffizienz bei gewerblichen Immobilienmärkten“ der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK Holzminden. Zwei Drittel (68 Prozent) der angebotenen Immobilien passen demnach nicht zu den Suchkriterien der Investoren.

Haben sich Investoren entschieden, ein Angebot nicht weiterzuverfolgen, hat das zu nahezu 90 Prozent die fehlende Passgenauigkeit zum Anlageprofil als Grund. Erst auf Platz zwei der Absagegründe folgt – mit mehr als 70 Prozent Zustimmung unter
den Befragten, Mehrfachnennungen waren möglich – die zu hohe Preisvorstellung des Anbieters. Auf Rang drei der Absagegründe liegt mit knapp 60 Prozent die Begründung, dass das angebotene Objekt dem Anleger bereits bekannt war.

Nicht überraschend ist demnach, dass auf Investorenseite mehr als 80 Prozent der Befragten die Informationseffizienz zwischen Anbietern und Anlegern als verbesserungswürdig bis sehr schlecht bewerten. Die Immobilienanbieter sind zu mehr als 60 Prozent ebenfalls dieser Meinung.

Für die Untersuchung wurden 146 Marktteilnehmer aus der deutschen Immobilienwirtschaft befragt. Kooperationspartner der Studie ist die Online-Plattform für gewerbliche Immobilieninvestments Asset Profiler.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Gewerbeimmobilien

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