22.12.2014 | Immonet.de

65 Prozent der Makler verschicken Weihnachtskarten

Nur jeder Zehnte Makler verzichtet ganz auf Weihnachtsgrüße
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Rund 65 Prozent der Immobilienmakler nutzen Weihnachtskarten zur Kundenbindung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Onlineportals Immonet.de unter 200 Maklern. 60 Prozent der Befragten attestieren den weihnachtlichen Grüßen einen starken Effekt.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Innofact realisiert. 67 Prozent versenden die Grüße zum Jahresende demnach sogar noch in Papierform. 65 Prozent verschicken sie entweder ausschließlich oder zusätzlich auch digital.

Nur jeder Zehnte verzichtet ganz auf den Versand von Weihnachts- beziehungsweise Neujahrskarten. Bei den Befragten 50 Plus verzichtet sogar ein knappes Drittel (28 Prozent) ganz auf den Versand von Grußkarten zum Jahreswechsel.

Knapp drei Viertel der befragten Makler geben an, Weihnachtskarten zu nutzen, weil ihre Kunden dies positiv wahrnehmen. Die Hälfte aller Teilnehmer allerdings gibt ebenfalls zu, Weihnachtskarten zu versenden, da dies eben üblich sei. Das könnte vermuten lassen, dass der zugeschriebene positive Effekt eventuell nur ein "gefühlter" ist.

Auf die Frage nach der Kundenbindungswirkung von Weihnachtskarten sind sich 58 Prozent einig: ein starker (18 Prozent) bis sehr starker (40 Prozent) Effekt wird attestiert. Ein knappes Drittel beschreibt die Wirkung als mittelmäßig. Dem gegenüber stehen 13 Prozent der Befragten, die Weihnachtskarten als nur gering wirkungsvoll oder gar völlig wirkungslos beurteilen, wenn es um Kundenbindung geht. Aus ihrer Sicht nehmen Kunden die Grüße eh nicht wahr oder beschweren sich gar über Spam dieser Art.

Fazit: Dem Alltagstrubel zum Trotz nimmt sich der Großteil der Immobilienprofis nach wie vor die Zeit, Kunden mit einem persönlichen Gruß in die Weihnachtszeit zu entlassen und hofft darauf, hiermit positiv im Gedächtnis zu bleiben.

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