21.05.2014 | Anlageimmobilien.de

61 Prozent der Deutschen fordern Sachkundenachweis für Makler

Die Befragten erwarten unparteiische Makler
Bild: Barbara Eckholdt ⁄

Die große Mehrheit der Deutschen hält Immobilienmakler für wichtig. Doch nur 40 Prozent der Befragten trauen sich zu, seriöse von unseriösen Vermittlern zu unterscheiden. 61 Prozent äußersten den Wunsch nach einem verpflichtenden Qualifikationsnachweis. Das ergab eine Studie des Internet-Portals Anlageimmobilien.de.

So erhofft sich die Mehrheit der 1.000 Befragten, dass der Gesetzgeber sie besser vor unseriösen Anbietern schützt. Ein Sach- und Fachkundenachweis, der ausschließlich qualifizierten Maklern die Vermittlung erlaubt, halten zwei Drittel für einen uneingeschränkt wichtigen Schritt.

Das sieht auch die Bundesregierung so. Sie hat im Koalitionsvertrag beschlossen, einen Sachkundenachweis, berufliche Mindestanforderungen und Pflichtversicherungen für Makler und Verwalter einzuführen, um die Beratung zu verbessern. Im Gesetzentwurf zum Bestellerprinzip, das künftig die Bezahlung der Vermittler regelt, ist davon allerdings bisher keine Rede. Laut Bundeswirtschaftsministerium wird die Einführung eines Sachkundenachweises derzeit geprüft, ein Termin kann aber noch nicht genannt werden.

Die Befragten erwarten von den Maklern, dass sie sich stärker als unparteiischer Mittler zwischen Anbieter und Interessent verstehen, egal wer die Kosten trägt. Für 76 Prozent ist zudem sehr wichtig, dass der Makler realistische Einschätzungen zur Lage der Immobilie sowie zu Preisen und Entwicklungen gibt.

Schlagworte zum Thema:  Studie, Immobilienmakler, Immobiliendienstleister, Sachkundenachweis, Immobilienverwalter

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