| Studie

53 Prozent der Mieter können sich kein Wohnungseigentum leisten

37 Prozent der befragten Mieter haben das Thema Immobilienkauf abgehakt
Bild: Rainer Sturm ⁄

Obwohl der Ansturm auf Kaufimmobilien groß ist, steht ein Wohnungskauf für die Hälfte der Mieter in Deutschland (53 Prozent) aktuell nicht zur Debatte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Immobilienportals immowelt.de. Vom Mieten überzeugt ist allerdings nur jeder Vierte.

Grund für diese Kaufzurückhaltung sind vor allem die Finanzen: 37 Prozent der befragten Mieter haben das Thema Immobilienkauf grundsätzlich für sich abgehakt, ihnen fehlen die finanziellen Möglichkeiten.

16 Prozent der Befragten würden sich zwar gerne den Traum vom Eigenheim erfüllen, zum aktuellen Zeitpunkt fehlen ihnen aber die Mittel dafür.

Unter den Befragten, die sich einen Immobilienkauf grundsätzlich nicht leisten können, sind deutlich mehr Frauen als Männer vertreten: 45 Prozent der Frauen schließen die Möglichkeit eines Immobilienkaufs für sich kategorisch aus. Bei den Männern sind es nur 29 Prozent.

Nur jeder Vierte ist überzeugter Mieter

Insgesamt wohnt laut der Studie jeder Vierte aus Überzeugung zur Miete: Weil er keine Lust hat, sich um die Instandhaltung einer Immobilie zu kümmern (12 Prozent) oder weil er sich eine größere örtliche Flexibilität bewahren will (9 Prozent). Nur eine Minderheit (5 Prozent) glaubt, dass sich der Verzicht auf Wohnungseigentum auch finanziell lohnt.

Für die Studie "Wohnen und Leben 2013" wurden im Auftrag von immowelt.de 1.032 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt. Von den Befragten geben 567 Personen an, zur Miete zu wohnen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Studie, Expo Real

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