25.08.2015 | Marktanalyse

4,3 Prozent weniger Aufträge im Bauhauptgewerbe

Im Bauhauptgewerbe gab es im Juni weniger Aufträge.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2015 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 4,3 Prozent niedriger als im Mai 2015.

Einen Monat zuvor waren die Aufträge noch um fünf Prozent gestiegen. Im Vorjahresvergleich war der Auftragseingang im Juni 2015 um 3,2 Prozent höher. In den ersten sechs Monaten 2015 stieg er um 0,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Betrachtet man die nominale Veränderung, so lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im Juni 2015 um 8,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Diese hohe Zuwachsrate dürfte insbesondere auf die zwei zusätzlichen Arbeitstage im Juni 2015 gegenüber Juni 2014 zurückzuführen sein. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2014 fielen die Auftragseingänge in den ersten sechs Monaten 2015 um nominal 1,9 Prozent höher aus.

Umsatz bleibt hinter Erwartungen des Hauptverbands zurück

Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im Juni 2015 nominal um 6,8 Prozent höher als im Juni 2014. Für die ersten sechs Monate des Jahres 2015 ergab sich ein Rückgang um 1,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit bleibt der Umsatz hinter den Erwartungen des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie mit plus zwei Prozent zurück. Die Branche erwartet in den kommenden Monaten aber steigende Umsätze. Vor allem die Entwicklung im Wohnungsbau verlaufe vielversprechend.

Schlagworte zum Thema:  Bauen, Marktanalyse

Aktuell

Meistgelesen