01.12.2014 | DekaBank-Städteranking

Drei baden-württembergische Städte unter Top-5-Standorten

Karslruhe nimmt einen Spitzenplatz ein
Bild: Renate Hermesmeier ⁄

Der Sieger beim Städteranking 2014 der DekaBank ist Baden-Württemberg. Zwar bleibt München weiterhin an der Spitze, doch schieben sich mit Karlsruhe (Platz 2), Stuttgart (Platz 4) und Freiburg (Platz 5) gleich drei baden-württembergische Städte unter die Top-Fünf.

Für das Ranking, das die Dekabank gemeinsam mit der Fachzeitschrift Immobilienmanager initiiert, haben die Researcher 28 Kategorien, darunter die Arbeitslosenquote und die Kaufkraft pro Einwohner, für die insgesamt 39 deutschen Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern untersucht.

Diese Kategorien flossen wiederum unterschiedlich gewichtet in sieben übergeordnete Themenbereiche ein. Die rein quantitative Untersuchung bewertet die Städte hinsichtlich ihrer Attraktivität als Immobilienstandorte.

Die Ergebnisse des Städterankings im Detail

Spitzenreiter München erreicht in drei der sieben Themenbereiche den ersten Rang, darunter in den beiden am stärksten gewichteten Gebieten Wohlstand und Arbeitsmarkt. Nur im Mittelfeld landet die bayerische Landeshauptstadt in den Bereichen Erreichbarkeit und wirtschaftliche Stabilität.

Für die zweitplatzierte Stadt Karlsruhe wirkt sich die Stärke in allen sieben Themengebieten aus. Die badische Residenzstadt nimmt im Bereich Bildung mit dem zweiten Rang einen Spitzenplatz ein. Den größten Sprung nach oben schafft in diesem Jahr Stuttgart auf Platz 4. Im Vorjahr hatte die Landeshauptstadt noch den elften Rang belegt. Die besonderen Stärken Stuttgarts liegen in den Bereichen Wohlstand, Arbeitsmarkt und Lebensqualität, in denen jeweils nur München eine höhere Punktzahl erreicht.

Den Rang als erster Verfolger hat Frankfurt am Main in diesem Jahr eingebüßt. Mit dem dritten Platz rutschte die Mainmetropole im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang ab. Dank des größten deutschen Flughafens und der meisten ICE-Verbindungen liegt Frankfurt nach wie vor unangefochten an der Spitze in der Teilwertung Erreichbarkeit. Weitere Spitzenwerte gab es in den Bereichen Wohlstand und Demografie.

Die gemessen an der Einwohnerzahl kleinste Stadt im Teilnehmerfeld hat den dritten Platz in diesem Jahr nicht verteidigt: Mainz erreicht diesmal in sechs von sieben Themengebieten weniger Punkte als im Vorjahr. Dennoch genügte es für einen starken sechsten Rang in der Gesamtwertung. Doch in vier Bereichen rangiert die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt unter den ersten Zehn: Arbeitsmarkt, Bildung, Erreichbarkeit und wirtschaftliche Stabilität.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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