17.07.2013 | ZDB

15 Prozent mehr Baugenehmigungen von Januar bis Mai

Rund 45.000 neue Wohnungen sollen in Ein- und Zweifamilienhäusern entstehen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Zahl genehmigter Neubauwohnungen in Deutschland ist in den ersten fünf Monaten des Jahres deutlich gestiegen. Sie erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,4 Prozent auf knapp 91.000, wie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) am Mittwoch mitteilte.

Rund 45.000 Wohnungen sollen demnach in Ein- und Zweifamilienhäusern entstehen (+7 %).  Knapp 43.000 Wohnungen sind in Mehrfamilienhäusern geplant, was einem Plus von 26,9 Prozent entspricht.

Auch die Baufertigstellungen des vergangenen Jahres zeigen, dass der Wohnungsbau weiter an Fahrt aufgenommen hat. Wie das Statistische Bundesamte mitteilte, wurden im Jahr 2012 insgesamt 200.466 Wohneinheiten errichtet. Dies entspricht einem Zuwachs von 17.356 Wohnungen (+ 9,5 %) gegenüber 2011. Der Anstieg fiel damit nicht so deutlich aus wie im Jahr 2011 (+14,6 %), ist aber erheblich höher als noch im Jahr 2010 (+0,5 %). Im Jahr 2009 wurde mit 158.987 Wohneinheiten das niedrigste Fertigstellungsniveau seit der Wiedervereinigung erreicht.

Deutliche Zuwächse bei Eigentumswohnungen

In Wohngebäuden wurden in 2012 bundesweit 176.617 Wohnungen neu errichtet. Dies waren 15.431 mehr als im Vorjahr (+9,6 %). Dabei kamen allein in den alten Ländern 151.800 und damit 11.695 Wohnungen mehr als 2011 auf den Markt (+8 ,3 %). In den neuen Ländern waren das 24.817 und 3.736 Wohnungen (+17,5 %) mehr als im Vorjahr.

Deutliche Zuwächse im Bereich neu errichteter Wohngebäude verzeichnen Eigentumswohnungen mit +23 Prozent, Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit +16 Prozent und Wohnheime mit +79 Prozent. Die Errichtung von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern hat demgegenüber nur leicht, um rund drei Prozent, zugenommen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Baugenehmigung, Wohnungsbau

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