04.05.2015 | Top-Thema Makler-Service

Nachhaltiger Immobilienerwerb

Kapitel
Ob Immobilien kaufen oder verkaufen, mit dem Standortgutachten kann begründet werden, wo es sich lohnt, Immobilien zu erwerben oder abzustoßen.
Bild: Michael Staudinger ⁄

Ein anderer Fall könnte so aussehen:

Ein vermögender Klient eines Immobilienmaklers fürchtet, die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank werde über kurz oder lang zu hoher Inflation führen. Deshalb will er einen Teil seines Geldvermögens möglichst schnell in Sachwerte umschichten und zügig eine Immobilie erwerben, die vermietet werden soll.

 

Der Immobilienmakler macht ihm mit Unterstützung von IVA-Standortgutachten klar, dass es nicht sinnvoll ist, übereilt in das nächstbeste Objekt zu investieren.
Vielmehr müssen die in Frage kommenden Immobilien daraufhin überprüft werden, ob die durch sie generierten Einnahmen wirklich nachhaltig sind. Eine gute Immobilie kann sich an einem schlechten Standort längere Zeit einem strukturellen Mieterrückgang widersetzen, auf Dauer aber nicht entziehen. 

 

Irgendwann gilt auch hier: Wo es keine Mieter mehr gibt, können keine Mieteinnahmen mehr verbucht werden. Tritt dieser Fall ein, brechen dem Eigentümer sicher geglaubte Einnahmen aus seiner Immobilie weg und schmälern sein Vermögen. Denn die Kosten für die Immobilie laufen weiter. Das aber schadet spätestens dann einer langfristigen Geschäftsbeziehung. Durch den Einsatz von Standortgutachten kann der Makler Schaden vom Investor fernhalten und ihm Objekte präsentieren, die als attraktive Kapitalanlage in Frage kommen.


Ein drittes Beispiel, wie der Immobilienmakler mit Hilfe des IVA-Standortgutachtens punkten kann: Ein potenzieller Käufer überlegt noch, in welcher Stadt er sich eine Wohnimmobilie anschaffen will und ob er überhaupt einen Immobilienmakler beauftragen soll. Durch den Einsatz des Instruments „Standortgutachten“ signalisiert der Makler dem Interessenten seine Kompetenz und kann ihm Standorte offerieren, bei denen er aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren mit Wertzuwächsen rechnen kann.


Das Gleiche funktioniert in die umgekehrte Richtung. Nämlich dann, wenn ein Klient mehrere Immobilien in unterschiedlichen Regionen bereits besitzt, sein Immobilienportfolio „zukunftsfest“ machen und deshalb das ein oder andere Objekt abstoßen will. Wenn der Klient sich unschlüssig ist, welche Immobilien er besser behalten oder welche er verkaufen sollte, kann der Makler mit dem Standortgutachten – neben seinen Objektkenntnissen – langfristig begründet darlegen, welche Wohnungen und Häuser im Portfolio verbleiben sollten und welche der Eigentümer besser verkaufen sollte, um Wertverluste in der Zukunft zu vermeiden.

Das individuelle Standortgutachten, erstellt vom Institut für Vermögensaufbau, können Sie abrufen unter https://immobilienwirtschaft.v-bank.com/. Es kostet 115 Euro.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Makler, Immobilienpreis, Standortentwicklung

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