12.09.2013 | Bericht

Lösung in Sicht für abrissbedrohte IBM-Zentrale in Stuttgart

Modell: Der IBM Campus in Vaihingen wurde vom Stararchitekten Egon Eiermann entworfen
Bild: Egon-Eiermann-Gesellschaft ⁄

Für die vom Abriss bedrohte IBM-Zentrale in Stuttgart-Vaihingen scheint eine Lösung gefunden worden zu sein. Einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" zufolge wird der Komplex erhalten. Dafür erlaube die Stadt, dass auf dem 20-Hektar-Gelände Büros oder Wohnungen gebaut werden.

Gläubigerbanken, die Denkmalschutzbehörden und die Stadt Stuttgart sollen sich auf ein Konzept zur Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes verständigt haben: Die drei Büropavillons, das Kantinengebäude und die Parkanlage sollen saniert werden, wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtete.

Dem städtischen Ausschuss für Umwelt und Wohnen soll das Konzept am kommenden Dienstag nichtöffentlich vorgestellt werden. Ein Sprecher der Stadt Stuttgart bestätigte, dass ein Vorschlag zur Nutzung der früheren IBM-Zentrale erarbeitet wurde. Details nannte er aber nicht. Er verwies lediglich darauf, dass es Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) wichtig sei, den Campus zu erhalten. Zentrale Aspekte seien dabei die Themen Städtebau, Denkmalschutz und Wirtschaftlichkeit.

Die frühere IBM-Zentrale war Ende der 60er Jahre nach Entwürfen des bekannten Architekten Egon Eiermann gebaut worden und steht seit vier Jahren leer. Vor zwei Jahren hatten die Eigentümer Insolvenz angemeldet, nachdem sich weder Mieter noch Käufer gefunden hatten. Die Insolvenzverwalter hatten danach einen Abrissantrag gestellt.

Schlagworte zum Thema:  Stadtentwicklung

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