28.05.2013 | Unternehmen

LEG-Gewinn sackt um ein Drittel ab

Hohe Kosten für Renovierungen führten bei der LEG zu weniger Gewinn.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Gewinn des Immobilienkonzerns LEG ist im ersten Jahresviertel wegen hoher Kosten für Renovierungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel auf 11,3 Millionen Euro abgesackt.  

Dies teilte das Unternehmen heute in Düsseldorf mitteilt. Die Kosten für Instandhaltung belastete den Gewinn unterm Strich mit 5,1 Millionen Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab bis Ende März mit 54,2 Millionen Euro um gut drei Prozent nach.

Die Mieteinnahmen der Düsseldorfer hingegen zogen um 4,3 Prozent auf 89,2 Millionen Euro an. Gründe waren weniger Leerstand, höhere Mieten und Zukäufe. LEG-Chef Thomas Hegel setzt auch weiter auf steigende Mieteinnahmen in 2013.

Die Prognose für das Gesamtjahr behielt der Immobilienkonzern bei. Bis zum Jahresende sollen sich zudem Instandhaltungen und Modernisierungen wieder die Waage halten. Die für Immobilienunternehmen wichtige Kennzahl Funds From Operations (FFO I) gab um knapp fünf Prozent auf 33,8 Millionen Euro nach.

Der FFO I setzt sich bei LEG aus dem Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern ohne Verkäufe zusammen. Die Kennziffer zeigt gemeinhin an, wie viel Geld ein Immobilienunternehmen im operativen Geschäft erwirtschaftet. Seit dem Februar ist die Aktie der Düsseldorfer an der Börse notiert und gilt als Kandidat auf den Einzug in den Index für mittelgroße Unternehmen MDax.

Schlagworte zum Thema:  Renovierungskosten, Bilanz, EBITDA

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