| Bonn

Landgericht verurteilt WCCB-Investor zu 6,5 Jahren Haft

Millionendesaster WCCB Bonn: Die Arbeiten ruhen seit 2009
Bild: M.E. ⁄

Man-Ki Kim ist vom Bonner Landgericht zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden: Der südkoreanische Investor habe sich im Zusammenhang mit dem Bau des Konferenzzentrums (WCCB) des Betrugs in zwei Fällen und der falschen eidesstattlichen Aussage schuldig gemacht.

Seine Rechtsberater Ha-Sung Chung und Wolfditrich Thilo erhielten Haftstrafen von drei Jahren und drei Monaten wegen Bestechung beziehungsweise zwei Jahren und sechs Monaten wegen Betrugs.

Der Bau des Kongresszentrums mitsamt Hotelhochhaus vor dem alten Bundestags-Plenarsaal war in 2009 bereits zu 80 Prozent fertiggestellt, als ein Millionen schweres Finanzdesaster offenbar wurde. Seitdem ruhen die Arbeiten. Die Stadt Bonn will das Vorhaben jetzt in Eigenregie bis August 2014 fertigstellen.

Schlagworte zum Thema:  Urteil, Projektentwicklung, Investor

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