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Land gibt 5,6 Millionen Euro für Sozialwohnungen in Frankfurt

Sozialwohnungen in der Poststraße in Frankfurt
Bild: Groß & Partner

Der hessische Minister Florian Rentsch hat einen Förderbescheid über rund 5,6 Millionen Euro für den Bau von 67 Sozialmietwohnungen in der Frankfurter Poststraße an Groß & Partner übergeben. Baubeginn wird voraussichtlich im ersten Quartal 2013 sein.

Auf einer bisher als Parkplatz genutzten Fläche hinter dem Hauptbahnhof am Hafentunnel entstehen ein Wohn- und ein Bürogebäude. Das achtgeschossige Wohngebäude, das in Passivhausbauweise an der Poststraße 36-40 entsteht, bietet Raum für 67 barrierefrei gestaltete Sozialmietwohnungen, die das Land mit einem Darlehen von rund 5,6 Millionen Euro fördert, teilte Wirtschaftsminister Florian Rentsch mit.

Der Bescheid geht an die Objektgesellschaft G&P Hafenstraße GmbH & Co. KG Frankfurt, die zur Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH Frankfurt gehört. Die Gesamtkosten des Wohnprojekts belaufen sich auf rund 13,55 Millionen Euro. Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an der Finanzierung mit 4,85 Millionen Euro.

Gleichzeitig werden Mittel aus dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen – Passivhaus 55" in Höhe von 735.800 Euro mit Zinszuschuss aus dem Hessischen Programm zur Energieeffizienz im Mietwohnungsbau zur Verfügung gestellt. Des Weiteren entsteht auf dem insgesamt 4.750 Quadratmeter großen Grundstück die neue Zentrale der ABG Frankfurt Holding. Der städtische Wohnungskonzern wird seine bisherigen Standorte an der Elbestraße (ABG) und in der Gutleutstraße (FAAG) zugunsten eines sechsgeschossigen Neubaus mit 12.700 Quadratmetern Mietfläche an der Niddastraße aufgeben.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnimmobilien, Sozialwohnung, Fördermittel

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