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Karstadt-Eigentümer baut Kitas in Deutschland

In Deutschland fehlen Kita-Plätze - Signa-Chef Benko will für Abhilfe sorgen
Bild: MEV-Verlag, Germany

Der österreichische Immobilieninvestor und Karstadt-Eigentümer René Benko will 150 Kindergärten in Deutschland bauen. Realisiert werden die Projekte durch ein Tochterunternehmen der Signa Property Funds, sagte ein Sprecher von Signa in Wien. Das Finanzvolumen für die deutschen Kitas bezifferte der Sprecher auf rund 400 Millionen Euro. Projekte seien bislang in Köln, Bonn, Düsseldorf und Münster geplant.

Die ersten 13 Projekte seien bereits fertiggestellt oder in Arbeit. Der Kauf von weiteren 30 Grundstücken werde derzeit geprüft. Danach sollen pro Jahr zwischen 24 und 36 Anlagen folgen. 

Signa will die Kindergärten allerdings nicht selber betreiben. Der Zeitung zufolge sollen sie für mindestens 20 Jahre an gemeinnützige Betreiber vermietet werden. Das Engagement von Signa dürfte allerdings kürzer ausfallen. Auf der Homepage der Signa Funds heißt es, die Häuser sollten "nach Fertigstellung veräußert werden".

Die Gebäude sollen in Holzbauweise aus vorgefertigten Teilen errichtet werden. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit auf wenige Monate.

Nachgedacht werde auch über den Bau von Pflegeeinrichtungen und Studentenheimen, heißt es in Wien.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienunternehmen, Kita

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