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Internationaler Hochhauspreis für "Bosco Verticale" in Mailand

Ausgezeichnetes Hochhaus "Bosco Verticale" in Mailand
Bild: Arup

Die bewaldeten Wohntürme "Bosco Verticale" in Mailand haben den mit 50.000 Euro dotierten Internationalen Hochhauspreis gewonnen. Die Auszeichnung für das weltweit innovativste Hochhaus ging an den Architekten Stefano Boeri und den Bauherrn Manfredi Catella.

Das Projekt im Herzen von Mailand habe Pionierarbeit für die Bepflanzung von Hochhäusern geleistet und könne als Prototyp für Städte von morgen gelten, teilte die Jury in Frankfurt mit.

Der Internationale Hochhauspreis wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank vergeben.

Die Gebäude sollen Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbinden.

Am Ende des Wettbewerbs waren noch fünf Finalisten im Rennen, darunter auch der gestapelte Bürokomplex "De Rotterdam" in den Niederlanden. Die fünf Finalgebäude waren unter 26 Nominierten aus 17 Ländern ausgewählt worden.

Bosco Verticale besteht aus zwei Wohntürmen mit 110 Metern beziehungsweise 76 Metern Höhe. Auf deren Balkonen bis hinauf zum 27. Obergeschoss gedeihen insgesamt 900 Bäume von drei bis sechs Metern Höhe sowie 5.000 Sträucher und 11.000 Blütenpflanzen.

Arup Italien zeichnete für die Tragwerksplanung und Geotechnik verantwortlich. Des Weiteren erbrachte das Planungs- und Ingenieurbüro Beratungsleistungen in den Bereichen Akustik, Schwingungsverhalten, Körperschall und Spezialtiefbau und lieferte Lösungen für die Schallentkopplung der Türme von zwei unter den Gebäuden verlaufenden Eisenbahntunneln.

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