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Architekturbüro Ingenhoven erhält Zuschlag für Neugestaltung des "Dom Hotel Köln"

Dom Hotel Köln am Roncalliplatz
Bild: Lammerting Immobilien GmbH

Der Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des "Dom Hotel Köln" ist entschieden: Sieger ist das Düsseldorfer Büro Ingenhoven Architects. Das Konzept des Architekturbüros soll nach der Empfehlung der Jury und des Bauherrn LIG Lammerting Immobilien Gruppe zügig umgesetzt werden.

Über die Ziele und Vorgaben für den Wettbewerb zur Umgestaltung des denkmalgeschützten Hauses am Fuße des Kölner Doms hatten sich zuvor die Stadt Köln, die Verantwortlichen des Denkmalschutzes sowie die Lammerting Immobilien Gruppe als Bauherr verständigt.

Die Herausforderung für die Wettbewerbsteilnehmer bestand entsprechend den Vorgaben vor allem darin, einerseits ein wirtschaftliches Konzept zu entwickeln und andererseits die Gestaltungsaufgabe so zu lösen, dass den stadtgestalterischen und denkmalpflegerischen Anforderungen Rechnung getragen wird. Dieser Aufgabenstellung wird der Siegerentwurf nach dem Urteil der Jury "in hohem Maße" gerecht.

Ingenhoven architects schlagen einen durchgängig zurückgesetzten transparent verglasten Dachaufbau vor, der durch eine umlaufende leichte Dachkante von Bestand abgesetzt wird. Die Dachfläche des Gebäudes am Hof 1 wird dabei einbezogen. Während die Lösung an den Rändern so niedrig wie möglich ausgebildet ist, wird die notwendige Höhe zur Unterbringung der Technik durch eine weit zurückgesetzte zusätzliche Aufkantung sowie einen höheren Aufbau im rückwärtigen Bereich erreicht.

Auch in funktionaler Hinsicht seien die ergänzenden Hotelnutzungen über die gesamte Länge am Roncalliplatz sowie gegenüber dem Dom richtig und repräsentativ positioniert und im Grundriss sinnvoll gegliedert. Konferenzräume und eine Lounge bildeten eine schlüssige Erweiterung der Hotelnutzung.

Für die Fassade der Kolonnade werden großformatige Glastafeln aus Weißglas vorgeschlagen, die in jedem zweiten Kolonnaden-Feld aus nur einer Glasscheibe bestehen. Im Wechsel dazu befinden sich in jedem zweiten Feld die Eingänge zu den Läden und zum Hotel. Die Rahmenprofile werden hinter die Säulen gestellt, die Glasscheiben sind in die Konstruktion von Boden und Decke eingelassen.

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