25.07.2013 | Unternehmen

Immofinanz verschiebt den Börsengang der Tochter Buwog

Der Börsengang der österreichischen Buwog ist ausgesetzt.
Bild: Stephan Huger Studio Huger

Die österreichische Immofinanz verschiebt den ursprünglich für November in Frankfurt geplanten Börsengang ihrer Wohnimmobilientochter Buwog, meldet das deutsche "Handelsblatt". Als Grund wurde von einer Unternehmenssprecherin das "unsichere Marktumfeld" genannt. Als neuen Termin für den IPO wird nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg das Jahr 2014 angestrebt.

Dass die Pläne ausgesetzt wurden, ist auf den holprigen Börsengang der Deutschen Annington und auf die Probleme bei der Platzierung von Aktienpaketen des Wohnungskonzerns Gagfah zurückzuführen. „In einem solchen Umfeld wollen wir nicht verkaufen und ich erwarte auch keine dramatische Verbesserung mehr in diesem Jahr“, sagte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner zu Bloomberg.

Zehetner hatte noch im Frühjahr erklärt, die Wahrscheinlichkeit für einen Buwog-Börsengang im November liege bei über 50 Prozent. Der Verkauf von gut der Hälfte der Anteile an der Wohnimmobilientochter soll Immofinanz früheren Angaben zufolge rund 700 Millionen Euro bringen. Die Firma betonte aber stets, dass der Schritt an die Frankfurter Börse vom Marktumfeld und dem Erfolg der Einkaufstour am deutschen Wohnimmobilienmarkt abhänge. Alternativ standen ein Verkauf oder eine Abspaltung zur Debatte.

Schlagworte zum Thema:  Wohnimmobilien, Immobiliendienstleister, Börsengang

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