Der Gründer von Immobroke, Ingo Bals. Bild: Immobroke

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Kreative PropTech- oder FinTech-Unternehmen stellen sich in unserer Online-Serie regelmäßig vor. Heute dabei: Das Unternehmen Immobroke aus Iserlohn.

Die Gründer

Immobroke wurde von Immobilienökonom Ingo Bals (31 Jahre) gegründet. 

Die Idee

Immobroke will es jedem Menschen ermöglichen, am Immobilienmarkt teilzunehmen, indem er einen Verkaufstipp auf die Online-Plattform einstellt. Kommt es zum Verkauf, erhält der Tippgeber eine Provision. Der Tippgeber hat keine Arbeit damit, da Immobroke den Tipp nach eigenen Angaben an kompetente Partnerunternehmen weitergibt, die sich dann um die gesamte Abwicklung kümmern. Ein höherer zu erzielender Verkaufspreis der Immobilie sei meist ein angenehmer Nebeneffekt, da Immobroke die Partner explizit nach ihrer Spezialisierung auswählt.

Die Entwicklungszeit

Die Entwicklungszeit betrug nach Angaben von Immobroke 14 Monate. 75 Prozent der Investitionskosten seien durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms „go digital“ gefördert worden.

Geplante Änderungen

Immobroke möchte das Partnernetzwerk auch über die deutschen Grenzen hinaus ausbauen. Das Produkt soll zusätzlich in Maklersoftware eingebunden werden. Nach Angaben des Unternehmens laufen Gespräche mit führenden Softwareunternehmen der Branche, es gibt aber noch keine Entscheidung.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Stets innovativ sein, sich nicht auf dem Erfolg vergangener Tage ausruhen und auch mal Wege gehen, die zuvor niemand ausprobiert hat: Das hat sich Immobroke auf die Fahnen geschrieben. Schließlich, so sagt das Unternehmen, sei das Prinzip der Tippgeberprovision nicht neu. Aber die Art und Weise, das Ganze in einer Online-Plattform professionell, übersichtlich und für den Nutzer einfach zu gestalten, hält Immobroke bislang für einzigartig. 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Immobroke.

Schlagworte zum Thema:  Startup, Digital, Vermarktung

Aktuell
Meistgelesen