16.03.2016 | Unternehmen

Corpus Sireo setzt 2015 rund 3,3 Milliarden Euro mit Immobilien um

"Deichtor Center" in Hamburg aus dem Lilli-Portfolio
Bild: Corpus Sireo

Corpus Sireo, die deutsche Immobilientochter von Swiss Life Asset Managers, hat 2015 Immobilientransaktionen in Höhe von rund 3,3 Milliarden Euro realisiert. In Deutschland und weiteren europäischen Ländern wurden Wohn- und Gewerbeimmobilien in Höhe von insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro erworben.

Den Ankäufen stehen Verkäufe von Wohn- und Gewerbeimmobilien von rund 1,5 Milliarden Euro gegenüber. Im gleichen Zeitraum schloss oder verlängerte das Unternehmen Mietverträge für rund 394.000 Quadratmeter Wohn- und Gewerbeimmobilienfläche.

Europaweit setzten die "Swiss Life Asset Managers"-Gesellschaften in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland im Jahr 2015 Immobilientransaktionen in Höhe von rund zehn Milliarden Euro um.

Zu den bedeutendsten Akquisitionen zählen dem Unternehmen zufolge das Büroimmobilienportfolio „Stella“, das Münchner Hotelprojekt „White Tower“ und das Shoppingcenter „Ostseepark“ in Rostock. Als erster Cross-Border-Deal mit der französischen Schwestergesellschaft Swiss Life REIM wurde die Hamburger Büroimmobilie „Neuer Dovenhof“ erworben. Im Rahmen eines Co-Investments für die Konzernmutter Swiss Life Asset Managers übernahmen die Kölner gemeinsam mit Standard Life zudem das deutschlandweite Core-Büroimmobilienportfolio „Lilli“.

Weiterer Schwerpunkt: Bereich Gesundheitsimmobilien

Ein weiterer Akquisitionsschwerpunkt lag auf der Asset-Klasse Health Care. Für zwei der drei Pflegeheimfonds erwarb Corpus Sireo im vergangenen Jahr insgesamt fünf Objekte.

Mit dem Erwerb eines Grundstücks in Berlin-Adlershof, auf dem der neue Hauptstadt-Firmensitz der Allianz entsteht, weitet das Unternehmen zudem seine Aktivitäten im Segment Gewerbeentwicklung aus. Bislang hatten die Kölner gewerbliche Immobilienprojekte zur Baureife gebracht und dann weiterveräußert. Nun wollen sie Entwicklungsmaßnahmen häufiger auch selbst zum Abschluss bringen.

Meistverkauft: Gewerbeimmobilien

Der größte Anteil der Verkäufe, die sich in 2015 auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro beliefen, entfiel auf Gewerbeimmobilien. Sie schlagen mit veräußerten Objekten im Wert von rund 646 Millionen Euro zu Buche.

Neben Deals für Kunden wie Cerberus und Brookfield sind hierin auch Vermarktungen von nicht mehr im Eigentum benötigten Immobilien der Deutsche Telekom AG enthalten. Darunter fällt auch die Veräußerung der „Drei Schwestern“ in der Frankfurter Innenstadt an den Hamburger Entwickler Becken.

Aus Fondsbeständen wurden Objekte mit einem Verkaufsvolumen von knapp 250 Millionen Euro im Auftrag institutioneller Anleger veräußert. Hierzu zählt auch ein zuletzt an Ellwanger & Geiger veräußertes Teilportfolio mit zwölf Pflegeheimen. Dieses wurde zuvor in einem 2005 aufgelegten "Health Care I"-Fonds gehalten.

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