25.03.2014 | Projekt

IBA Hamburg stellt erstes Projekt als städtischer Entwickler vor

1.500 Wohneinheiten werden auf dem Vogelkamp entstehen
Bild: viality.de

Die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg wendet sich neuen Aufgaben zu: Im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt entwickelt die IBA zwei neue Wohnquartiere im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek mit einem Umfang von 2.300 Wohneinheiten.

Die IBA Hamburg ist seit Jahresbeginn für die Projektentwicklung, Erschließung und Vermarktung dieser beiden Areale verantwortlich.

Am 5. April startet die IBA Hamburg GmbH mit dem Vogelkamp Neugraben die Vermarktung des zweiten Bauabschnitts im Elbmosaik. Insgesamt rund 1.500 Wohneinheiten werden ab 2014, in der Nähe der S-Bahnhaltestelle Neugraben, entstehen. Ab 2016 sind im Quartier Fischbeker Heidbrook zirka 800 neue Wohneinheiten am Rande der Fischbeker Heide auf dem Gelände der ehemaligen Röttiger Kaserne geplant.

Mit der "Architekturbörse" setzt die IBA Hamburg im Vogelkamp Neugraben ein dreistufiges Verfahren bestehend aus Produktentwicklung, Standortmarketing und Grundstücksvertrieb um. Mit diesem erstmalig in Hamburg angewandten Verfahren wird der Fokus über den reinen Grundstücksverkauf auf die Realisierung bezahlbarer Architektur und das Entstehen stabiler Nachbarschaften Wert gelegt. Voraussetzung für den Erwerb eines Grundstücks ist die Umsetzung eines Architekturentwurfs.

Sieben Architekturbüros konzipierten dafür insgesamt 14 aktuelle Entwürfe für die benötigten Bautypologien: Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhäuser, freistehende Einfamilienhäuser. Die Architekturentwürfe (BeL Sozietät für Architektur, Czerner Göttsch Architekten, dfz Architekten, Heyden und Hidden Architekten, Architekturbüro Prof. B. Hirche, Plan-R-Architekturbüro, Wacker Zeiger Architekten) wurden durch ein großes Fachgremium im März 2014 beurteilt und geprüft.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung

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