14.11.2013 | Unternehmen

Hochtief profitiert vom Verkauf des Flughafen- und Servicegeschäfts

Der Verkauf der Flughafensparte macht sich in den Zahlen bemerkbar
Bild: Hochtief

Der Baukonzern Hochtief hat in ersten neun Monaten 2013 das Ergebnis vor Steuern (EBT) auf 705,8 Millionen Euro verdoppelt. Der Konzerngewinn stieg von 89,9 Millionen auf 150,4 Millionen Euro. Grund sind vor allem Effekte aus dem Verkauf des Flughafen- und Servicegeschäfts.

Ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten beläuft sich das Vorsteuerergebnis auf 415,2 Millionen Euro. Das betriebliche Ergebnis (EBITA) hat sich in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahr auf 1,01 Milliarden Euro nahezu verdoppelt (Q1-3/2012: 521,5 Mio. Euro). In dem signifikanten Anstieg waren außer Fortschritten im operativen Geschäft auch Einmaleffekte aus dem Verkauf von nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten enthalten.

Das Ergebnis deckt sich mit der Erwartung von Hochtief für das Gesamtjahr. Zum erheblich verbesserten Konzernergebnis trugen alle operativen Divisions bei. Hochtief bestätigt in Folge dessen erneut die Prognose für 2013. Hochtief will sich künftig auf das Kerngeschäft fokussieren und zum global führenden Infrastruktur-Baukonzern werden.

Neuaufträge über 8,59 Milliarden Euro

Der Auftragsbestand des Konzerns liegt nach neun Monaten bei 43,5 Milliarden Euro. Hochtief erreichte nach neun Monaten einen Auftragseingang von 20,19 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseffekte und den Verkauf des Service-Geschäfts unterschreiten die Neuaufträge den Vergleichswert nur um zirka drei Prozent. Wird allein das dritte Quartal 2013 betrachtet, ergibt sich ein deutlicher Anstieg: Von Juli bis September 2013 verbuchte der Konzern Neuaufträge über 8,59 Milliarden Euro. Das ist im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 45,4 Prozent.

Die Umsatzerlöse verharrten im Berichtszeitraum mit 18,4 Milliarden Euro nahezu auf dem Rekordwert des Vorjahres (Q1-3/2012: 18,51 Mrd. Euro). Dem eigentlichen operativen Umsatzwachstum standen Währungseffekte gegenüber, die sich in Höhe von 1,16 Milliarden Euro auswirkten. Hochtief erzielt derzeit 92,5 Prozent seiner Umsatzerlöse auf den internationalen Märkten (Q1-3/2012: 93,2 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Bauunternehmen

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