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Hochtief übernimmt sämtliche Risiken für Elbphilharmonie

Konzerthaus Elbphilharmonie: Im Sommer soll weitergebaut werden
Bild: Lisa Schwarz ⁄

Die Verträge zum Weiterbau der Elbphilharmonie sind unterschrieben: Die Stadt Hamburg wird sich weitestgehend aus dem Projekt zurückziehen und der Essener Baukonzern Hochtief übernimmt sämtliche Risiken. Stimmt jetzt die Bürgerschaft zu, kann im Sommer weitergebaut werden.

"Alle Verträge und Anlagen zur Neuordnung sind am Dienstagabend von den Projektpartnern unterzeichnet worden", sagte Enno Isermann, Sprecher der Hamburger Kulturbehörde, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Vor sechs Wochen hatten sich die Stadt und der Baukonzern Hochtief nach jahrelangem Streit darauf geeinigt, die Elbphilharmonie gemeinsam zu Ende zu bauen.

Hochtief will das Konzerthaus gemeinsam mit den Architekten Herzog & de Meuron bis 2016 zum "Globalpauschalfestpreis" von 575 Millionen Euro - das sind 200 Millionen Euro mehr als bislang - zu Ende bauen. Hinzu kommen noch zusätzliche Kosten wie Steuern und Zinsen, deren Höhe die Stadt noch nicht beziffern konnte. Die Opposition geht davon aus, dass das spektakuläre Konzerthaus die Steuerzahler am Ende mehr als 800 Millionen Euro kosten könnte.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Elbphilharmonie

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