15.11.2013 | Unternehmen

Hochtief-Mutter ACS kehrt in die Profitabilität zurück

ACS-Zentrale
Bild: Groupo ACS

Der Hochtief-Mehrheitsaktionär ACS schreibt wieder schwarze Zahlen. Wie der spanische Baukonzern mitteilte, wurde in den ersten neun Monaten 2013 ein Nettogewinn von 548 Millionen Euro erwirtschaftet, nach einem Verlust von 1,1 Milliarden Euro im Vorjahr.

Der Konzern wies darauf hin, dass die hohen Verluste 2012 auf eine Sanierung der Beteiligungen am Energiekonzern Iberdrola und am Infrastrukturunternehmen Abertis zurückgegangen seien. Bei Ausklammerung aller Sonderfaktoren betrage der Nettogewinn von Januar bis September 2013 knapp 450 Millionen Euro, 7,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei durch das Schrumpfen der Bauwirtschaft in Spanien und durch höhere Steuern verursacht worden.

Das operative Ergebnis (EBIT) in den ersten drei Quartalen stieg um 5,1 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro. Der Umsatz sank um 1,5 Prozent auf rund 28 Milliarden Euro. Die Nettoschulden betrugen Ende September knapp 5,3 Milliarden Euro, 42,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In der Summe seien auch Schulden von Hochtief enthalten sowie Verbindlichkeiten, die durch den Kauf von Anteilen des Essener Konzerns entstanden seien. Rund eine Milliarde Euro der Nettoschulden entfielen auf die deutsche Tochter Hochtief.

Schlagworte zum Thema:  Baukonzern, Immobiliendienstleister, EBIT

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