28.12.2011 | Entwickler

Hochtief: Millionen-Nachforderungen für Elbphilharmonie dementiert

Laut einem Bericht der "Bild" Hamburg (Mittwoch) fordert der Baukonzern Hochtief zusätzliche 180 Millionen Euro für den Bau der Elbphilharmonie von der Hansestadt. "Es gibt keine Nachforderungen", sagte heute Hochtief-Sprecher Bernd Pütter der Deutschen Presse-Agentur.

Die "Bild"-Zeitung hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, der Essener Konzern fordere zusätzlich 180 Millionen Euro für den Bau des Prestigeobjekts. Bislang liegt der Hamburger Beitrag zu den Baukosten bei 323,5 Millionen Euro. Mit den zusätzlichen 180 Millionen Euro würde die Marke von einer halben Milliarde Euro aus Hamburger Steuergeldern überschritten.

Erst am Dienstag war bekanntgeworden, dass Hochtief den schon oft verschobenen Fertigstellungstermin für die Elbphilharmonie erneut verschieben will - von April auf November 2014. Als Grund dafür gab die zuständige Projektgesellschaft vor allem Probleme bei gemeinsamen Planungen und bei Entscheidungen der Stadt an.

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