In Bochum baut Hochtief das zukünftige Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe (ZGH) im Auftrag von Nordrhein-Westfalen Bild: Hans Blossey

Der Baukonzern Hochtief Building hat zum Jahresende Aufträge in Bayern und Nordrhein-Westfalen (NRW) im Wert von insgesamt rund 100 Millionen Euro erhalten. In München sind im Auftrag von Otec ein Hotel mit 24 Stockwerken sowie ein Hostel geplant. In Duisburg entsteht das neue Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW. Auftraggeber ist Aurelis. Das dritte Projekt in Folge realisiert Hochtief an der Ruhruniversität Bochum.

Das 24-stöckige Hotel- und Hostelgebäude in München entsteht auf dem ehemaligen Pfanni-Produktionsgelände in der Nähe des Ostbahnhofs. Mieter des Vier-Sterne-Hauses mit 230 Zimmern ist die australische Hotelgruppe Adina. Das Hostel mit 133 Zimmern liegt im mittelpreisigen Segment. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts im sogenannten Werksviertel ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

Das Duisburger Projekt besteht aus einem fünfstöckigen Bürogebäude und einem sechsstöckigen Laborgebäude, die über eine Brücke miteinander verbunden werden. Die Neubauten liegen im neu erschlossenen "Quartier 1" der Duisburger Freiheit in Nähe zum Hauptbahnhof. Bis November 2018 soll das Projekt fertiggestellt sein.

In Bochum entsteht nach zwei Fakultätsgebäuden für die Ingenieurwissenschaften bis Herbst 2018 das zukünftige Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe (ZGH) im Auftrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Auf fünf Geschossen mit rund 7.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche werden vor allem Labore untergebracht sein.

In Frankfurt am Main wurde Hochtief Building bereits im Juli mit dem Bau des 155 Meter hohen "Marienturms" beauftragt.

Schlagworte zum Thema:  Hochbau, Auftrag, Bauunternehmen, Hotel, Büroimmobilie

Aktuell
Meistgelesen