12.11.2013 | Projekt

Howoge baut 215 neue Wohnungen in der Frankfurter Allee in Berlin

Entwurf des Berliner Architektenbüros Hemprich Tophof
Bild: Entwurf des Berliner Architektenbüros Hemprich Tophof

Ab Mitte 2015 will die Wohnbaugesellschaft Howoge in Berlin auf einem rund einen Hektar großen Areal in der Frankfurter Allee rund 215 neue Mietwohnungen bauen. Entworfen wird das Projekt vom Berliner Architektenbüro Hemprich Tophof, das den Ideenwettbewerb gewonnen hat.

Der Sieger wurde mit der Planung des Neubauprojekts an der Frankfurter Allee in Berlin beauftragt. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Abraham und Landschaftsarchitektur Studio Matties werden die bis zu 13-geschossigen Wohnungsbauzeilen entlang der Frankfurter Allee jetzt geplant. Städtebaulich einbezogen werden soll der Verkehr der Frankfurter Allee, ein Gebäude aus der Vorkriegszeit sowie ein U-Bahn-Betriebsgebäude. Direkt an das Grundstück grenzt mit einem Höhenversatz des Geländes der Rathauspark Lichtenberg sowie eine öffentliche Grünfläche mit einer denkmalgeschützten Brunnenanlage, die mit dem prämierten Entwurf Berücksichtigung gefunden hat. Die Wohnanlage soll durch einen Verwaltungsbau sowie mögliche Gewerbeflächen in den Erdgeschosslagen ergänzt werden.

Der Siegerentwurf schlägt eine städtebauliche Gliederung des Gesamtareals vor. Westseitig soll zum Kreuzungsbereich Frankfurter Allee / Möllendorfstraße eine Blockrandstruktur entstehen, die einerseits den Fischerbrunnen integriert und andererseits einen städtebaulichen Hochpunkt an der Kreuzung definiert. In einem 18-geschossigen Hochhaus, das mit zirka 68 Metern die Höhen der Nachbarschaft an der Frankfurter Allee aufnimmt, sollen flexible Büroflächen entstehen. Die Bebauung zum Rathauspark wird durch drei punktförmige Gebäude definiert, die gemeinsam mit der Blockstruktur eine Baulinie zum Park herstellt.

Bis 2018 will die Howoge ihr Wohnungsportfolio von aktuell rund 54.000 Einheiten um 6.000 Wohnungen erweitern. Bis zu 1.500 Mieteinheiten sollen dabei durch Neubau entstehen, davon rund 1.000 in Lichtenberg.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung

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