26.01.2012 | Entwickler

Haushaltsausschuss gegen Verkauf von New Yorker Top-Immobilie

Es ist eine Top-Adresse in New York. Doch das schmale Haus an der 5th Avenue im Besitz der Bundesregierung steht leer. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat nun beschlossen, zu sanieren und nicht zu verkaufen.

Seit knapp zwei Jahren wird der renovierungsbedürftige einstige Sitz des Goethe-Instituts nicht mehr genutzt. Nun haben sich die Haushaltsexperten gegen einen Verkauf entschieden: Der Haushaltsausschuss will den Dornröschenschlaf der im Jahr 1960 günstig erworbenen und inzwischen deutlich wertvolleren Immobilie rasch beenden. Nach einem am Mittwoch beschlossenen Antrag der Koalition soll die Bundesregierung bis 31.3.2012 ein Konzept zur Sanierung und künftigen Nutzung des Hauses vorlegen.

Der Wert des Hauses wurde den Angaben zufolge durch Sotheby’s auf 50 Millionen US-Dollar taxiert (z.Zt. 38 Mio. Euro). Einige Abgeordnete wollten die Erlöse zur Haushaltssanierung nutzen.

Aus Sicht der Haushälter soll geprüft werden, eine Art German Academy nach dem Modell der American Academy in Berlin einzurichten. Die Liegenschaft könnte, eventuell unter nichtstaatlicher Trägerschaft, zu einem "herausragenden Ort für den transatlantischen Dialog und Zusammenkünfte von führenden Persönlichkeiten" umgewidmet werden, heißt es in dem Antrag. Da das Haus der Bundesregierung zur Förderung der transatlantischen Beziehungen günstig überlassen worden sei, würde so die ursprüngliche Nutzung wiederhergestellt.

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