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GSW steigert Ergebnis durch Mietsteigerungen und Zukäufe

GSW-Neuerwerb in Berlin-Lichtenberg: Wohnungen in der Gensinger Straße 8
Bild: GSW

Höhere Mieten und weitere Zukäufe haben der GSW ein gutes 1. Halbjahr 2013 eingebracht: Das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung stieg - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum - um rund 16,3 Prozent auf 91,8 Millionen Euro, wie der Berliner Immobilienkonzern mitteilte.

Neben höheren Mieteinnahmen haben sich auch der Erwerb von 2.800 Wohnungen in Berlin und ein geringerer Leerstand positiv ausgewirkt. Die Bestände liegen im Wesentlichen in Friedrichshain-Kreuzberg (28 Prozent), Pankow (26 Prozent) und Lichtenberg (24 Prozent) und sind mehrheitlich modernisiert.

Die Zukäufe wirken sich zum Großteil ab dem kommenden Jahr auf das Gesamtergebnis der GSW aus. "Durch die Akquisitionen erwarten wir einen nachhaltig positiven Einfluss auf die operativen Margen und einen zusätzlichen FFO-Beitrag in Höhe von etwa 6,2 Millionen bis 6,6 Millionen Euro", so GSW-Vorstand Jörg Schwagenscheidt.

Das operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich um 14,7 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte stieg das Ebitda um 15,5 Prozent auf 76,3 Mio. Euro. Das Konzernergebnis von 42,5 Millionen Euro übertraf das entsprechende Vorjahresergebnis um 69,7 Prozent.

Die Kennzahl FFO I (Funds from Operations, ohne Vertriebsergebnis) verbesserte sich um 30,4 Prozent auf 42,5 Millionen Euro (0,84 EUR je Aktie) und lag laut GSW im Rahmen der eigenen Erwartungen. Im Gesamtjahr will GSW bei dieser Kennziffer weiterhin einen Wert von 73 bis 78 Millionen Euro erreichen.

Die Ist-Nettokaltmiete stieg von 5,14 auf 5,31 Euro pro Quadratmeter und Monat (+3,3 Prozent). Auch in der 'like-for-like'-Betrachtung (Immobilienbestand ohne Zu- und Verkäufe) verzeichnete die Nettokaltmiete in den vergangenen zwölf Monaten ein Plus von 2,9 Prozent. Der Wohnungsleerstand reduzierte sich im Halbjahresvergleich um 0,5 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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