23.04.2013 | Projekt

Gesetzentwurf zur Elbphilharmonie wird verabschiedet

Elbphilharmonie wird 789 Millionen Euro kosten, sagt Scholz.
Bild: Petra Schmidt ⁄

Der Hamburger Senat verabschiedet heute (Dienstag) den Gesetzentwurf zum Weiterbau der Elbphilharmonie. Inhalt ist der Vertrag der Stadt Hamburg mit dem Essener Baukonzern Hochtief. Die Elbphilharmonie wird laut Bürgermeister Olaf Scholz insgesamt 789 Millionen Euro kosten.

Darin enthalten seien sämtliche Nebenkosten, sagt Scholz. Anfang März hatte die Stadt mit der Baufirma Hochtief einen Vertrag geschlossen, wonach der Essener Konzern künftig sämtliche Risiken übernimmt und das Konzerthaus bis 2016 zum "Globalpauschalfestpreis" von 575 Millionen Euro zu Ende baut. Nicht berücksichtigt waren dabei jedoch unter anderem die Finanzierungs- und Baukosten für den kommerziellen Teil und die Vorplanungskosten. Die Elbphilharmonie kommt den Steuerzahler damit mehr als zehnmal so teuer wie ursprünglich geplant, als das Hamburger Prestigeprojekt noch mit rund 77 Millionen veranschlagt wurde.

Das Gesetz muss spätestens bis zum 30. Juni verabschiedet sein, da der Vertrag sonst hinfällig würde. Die Opposition reklamiert für sich jedoch mehr Beratungszeit. Eigentlich sollte die Drucksache schon am 9. April vorliegen. Außerdem habe Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) nach wie vor nicht alle Akten vorgelegt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Gesetzentwurf, Elbphilharmonie

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