28.01.2014 | Stadtentwicklung

Frankfurt soll weitere 7,5 Millionen Euro zum Altstadtprojekt zuschießen

Die Frankfurter Altstadt wird herausgeputzt
Bild: Florentine ⁄

Die Kosten für den Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt zwischen Dom und Römer wurden ursprünglich auf rund 100 Millionen Euro geschätzt. Inzwischen sind sie auf 169,4 Millionen Euro gestiegen. Davon trägt die Stadt bereits 100 Millionen Euro und soll nun noch einmal 7,5 Millionen Euro für die Rekonstruktion von sieben Häusern zuschießen.

Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) machte sich am Montag für die geplante Rekonstruktion der sieben Häuser stark. Neubauten wären den Berechnungen zufolge noch eine Million Euro teurer und würden länger dauern, sagte Cunitz. Er sei aber nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen für die Rekonstruktion, sondern halte diese "für einen wichtigen Teil einer Frankfurter Erinnerungskultur". Auf dem Areal sollen 35 Häuser entstehen, 20 davon ganz neu. Acht werden nach historischem Vorbild rekonstruiert.

Über die Zukunft der angesprochenen übrigen sieben muss jetzt die Stadtverordnetenversammlung entscheiden. Denn: Sie hatte 2007 beschlossen, mehr als acht Rekonstruktionen nur dann zuzulassen, wenn diese privat bezahlt werden.

Die Fertigstellung des Projekts ist jetzt für das Frühjahr 2017 geplant, vorausgesetzt die Rekonstruktionen kommen.  Grund für den Kostenanstieg ist eine deutliche Erweiterung des Projektumfangs. Abstimmungen mit Behörden und die Details der Rekonstruktion haben zudem die Kosten der Rekonstruktionen noch weiter nach oben getrieben.

"Jetzt haben wir eine sehr, sehr hohe Kostensicherheit", sagte Cunitz. "Für diese Zahlen kann ich jetzt die politische Verantwortung übernehmen."

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Städtebau

Aktuell

Meistgelesen