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Stadt Frankfurt klagt auf Räumung der Galopprennbahn

Der Frankfurter Rennklub will sich der Räumung der Galopprennbahn durch alle Instanzen widersetzen
Bild: Rainer Sturm ⁄

Die Stadt Frankfurt hat beim Landgericht Räumungsklage gegen den Frankfurter Rennklub und den Golfclub eingereicht. Das teilte das Planungsdezernat mit. Die Stadt will das Areal zum 1.1.2016 an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) übergeben, der dort ein Leistungszentrum bauen will.

Der DFB will auf dem Gelände im südlichen Stadtteil Niederrad rund 100 Millionen Euro in das Leistungszentrum investieren und hat das Areal in Erbbaurecht für rund 6,8 Millionen Euro erworben.
Der Frankfurter Rennklub hat angekündigt, er werde sich der Räumung des Galopprennbahn-Geländes durch alle Instanzen widersetzen. Eine Übergabe zu Jahresanfang werde es auf keinen Fall geben. Die Stadt hatte den Vertrag mit dem Klub im Sommer gekündigt. Am 15. November will der Klub den letzten Renntag der Saison ausrichten.

Mit dem Bau auf dem Gelände der Frankfurter Rennbahn soll Anfang 2017 begonnen werden, die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant. Sieger des ausgelobten Realisierungswettbewerbs ist das Aachener Büro kadawittfeldarchitektur. Neben Aus-, Fortbildungs- und Trainingsangeboten sollen in dem Komplex auch die Büros der DFB-Zentrale Platz finden. Das nördliche Gebiet des Areals soll in einen Bürgerpark umgewandelt werden.

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Schlagworte zum Thema:  Räumungsklage, Projektentwicklung

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