15.11.2012 | Aengevelt

Family Offices fragen verstärkt nach SB- und Fachmärkten  

Aengevelt beobachtet einen zunehmenden Trend zu Käufen größerer SB- und Fachmärkte bei Family Offices. Ein Grund seien die relativ hohen Bruttoanfangsrenditen. "Zahlreiche Family Offices haben ihr Engagement in (solche) Immobilien ... deutlich verstärkt", sagt Max Aengevelt.

Angesichts des geringen Renditeniveaus für Büro- und Geschäftshäuser sowie Wohnimmobilien in Top-Lagen deutscher Metropolen von aktuell um beziehungsweise unter fünf Prozent seien Family Offices zunehmend auf der Suche nach höher rentierlichen Immobilieninvestments mit einer um zwei und mehr Prozentpunkten höheren Rendite-Performance.

Aengevelt zufolge sind SB- und Fachmärkte aufgrund der geringen Zahl von Einzel-Mietern verwaltungseinfach und durch eine hohe Standortkontinuität gekennzeichnet. Zudem disponierten Filialisten in der Regel frühzeitig, was sie interessant für Projektentwicklungen macht. "Die steigende Nachfrage der Family Offices in dieser Asset-Klasse bietet auch der Verkäuferseite Vorteile", sagt Aengevelt: Die Investorengruppe verfüge über eine hohe Liquidität. Hinzu kommen nach seiner Beobachtung kurze interne Entscheidungswege.

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