11.08.2014 | Projekt

Elf Millionen Euro für Bielefelder Innovation "mitdenkende Wohnung der Zukunft"

Ritter: "Eine Brücke zwischen Mensch und Technik schlagen"
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Das Bundesforschungsministerium stellt acht Millionen Euro für das Bielefelder Projekt "die mitdenkende Wohnung der Zukunft" zur Verfügung. 14 Projektpartner werden weitere 3,3 Millionen Euro bereitstellen. Für drei Jahre Entwicklungszeit stehen damit 11,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Ziel sei es, eine Brücke zwischen Mensch und Technik zu schlagen, sagte Projektleiter Helge Ritter von der Universität Bielefeld. Neben Unternehmen der Region gehören zu dem "regionalen Innovationscluster KogniHome" auch die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

So soll etwa die Sprachsteuerung in freier Rede weiterentwickelt werden: Die Wohnung wird den Bewohner auffordern, sich mehr zu bewegen, ihm beim Kochen Rezeptvarianten vorschlagen und gleich mitteilen, welche Zutaten er noch besorgen muss; und beim Rausgehen fragt sie, ob man den Schlüssel dabei hat und weist darauf hin, dass man angesichts des Regens doch besser einen Schirm mitnehmen sollte.

Acht Millionen Euro kommen vom Bundesforschungsministerium aus dem Förderschwerpunkt "Mensch-Technik-Interaktion im demografischen Wandel". 3,3 Millionen Euro steuern die federführende Universität Bielefeld und die 13 Partner des Projekts bei.

Zu den beteiligten Unternehmen gehört auch der Hausgerätehersteller Miele. "Technik muss leicht bedienbar sein, der Kunde muss sie akzeptieren", sagte Technik-Geschäftsführer Eduard Sailer. Maschinen sollen besser vernetzt werden und auch lernfähig sein.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

Aktuell

Meistgelesen