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Elbphilharmonie wird weitergebaut

Derzeit befinden sich 200 Arbeiter auf der Baustelle
Bild: Petra Schmidt ⁄

Die Hamburger Bürger haben abgestimmt, dass es weitergehen soll: Jetzt laufen die Bauarbeiten an der Elbphilharmonie wieder auf Hochtouren. "Wir freuen uns, dass es auf der Baustelle wieder richtig losgeht", sagte der Sprecher der Kulturbehörde, Enno Isermann, am Donnerstag.

Nach Angaben von Hochtief-Sprecher Bernd Pütter befinden sich zurzeit 200 Arbeiter auf Deutschlands teuerster Kulturbaustelle. "Sie arbeiten an der Backsteinfassade, im öffentlichen Bereich auf der Plaza, im Hotel und auch oben am Dach."

Hochtief arbeite aber schon seit Januar in der neuen Konstellation mit den Architekten Herzog & de Meuron, insofern habe sich durch die Entscheidung der Bürgerschaft nur "endgültige Rechtssicherheit ergeben". Die Zahl der Arbeiter auf der Baustelle werde jetzt kontinuierlich in dem Maße steigen, wie die Planungen fertiggestellt sind. "Bis zum nächsten Jahr wollen wir die Zahl der Arbeiter auf 1.000 erhöhen", so Pütter.

Am Mittwoch hatte die Bürgerschaft in einer Sondersitzung mit den Stimmen der alleinregierenden SPD die von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) ausgehandelte Neuordnung gebilligt. Danach übernimmt der Essener Baukonzern Hochtief sämtliche Risiken und baut das Konzerthaus bis Oktober 2016 zum Pauschalfestpreis von 575 Millionen Euro zu Ende. Die Gesamtkosten für den Steuerzahler inklusive aller Neben- und Planungsposten belaufen sich laut Senat inzwischen auf 789 Millionen Euro.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Elbphilharmonie

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