24.02.2012 | Entwickler

Elbphilharmonie: Hochtief unterbreitet Hamburg Lösungsvorschlag

In den Streit um die Hamburger Elbphilharmonie kommt Bewegung: Der Baukonzern Hochtief hat der Stadt einen Lösungsvorschlag unterbreitet.

Der Lösungsvorschlag ermögliche einen Weiterbau am Saaldach der Elbphilharmonie, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) begrüßte den Vorschlag für einen "zügigen Weiterbau" am Saaldach. Kisseler: "Die Hartnäckigkeit der Stadt zeigt offenbar Wirkung."

Nach den "Verstimmungen der vergangenen Tage" habe Hochtief endlich einen konstruktiven Weg eingeschlagen, der auch eine Lösung der noch offenen Punkte möglich mache. Hierzu sollten zügig weitere Gespräche geführt werden.

Der von Hochtief unterbreitete Vorschlag sieht vor, dass das Unternehmen technische Nachrüstungen an der Dachkonstruktion plant und durchführt, die nach Ansicht des Unternehmens die Sicherheit gewährleisten. "Unser Lösungsvorschlag ermöglicht den Weiterbau", erklärte Vorstandsmitglied Rainer Eichholz.

Der derzeit angestrebte Übergabetermin für die Elbphilharmonie ist für November 2014 geplant. Am Freitag will EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso gemeinsam mit Kultursenatorin Kisseler die Baustelle der Elbphilharmonie besichtigen.

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