23.02.2012 | Entwickler

Elbphilharmonie: Hamburg erwägt Trennung von Hochtief

Im Streit um den Baustopp auf der Elbphilharmonie erwägt die Stadt Hamburg nach Informationen der "Welt" (Donnerstag) die Kündigung des Vertrags mit dem Baukonzern Hochtief.

Die Stadt müsse sich alle Varianten offenhalten, sagte der SPD-Obmann im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie, Metin Hakverdi, der Tageszeitung. Deshalb sei "die Kündigung des Vertrags mit Hochtief unter anderem eine Alternative, die in Betracht kommt". Senatssprecher Christoph Holstein sagte der Zeitung, die Vertragskündigung werde "jedenfalls nicht ausgeschlossen".

Mit Verärgerung hatte die Stadt am Mittwoch auf eine Mitteilung des Baukonzerns reagiert, er habe rund ein Viertel seiner Mitarbeiter von der Baustelle abgezogen. Nach Informationen von NDR 90,3 sind dort mittlerweile weniger als 100 Bauarbeiter beschäftigt. Dies belegten die sogenannten Bautageberichte, die der Hamburger Kulturbehörde vorlägen. Zu Spitzenzeiten hätten fast 400 Menschen auf der Baustelle gearbeitet.

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