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Elbphilharmonie: Hamburg darf Schadensersatz von Hochtief einklagen

Die Stadt Hamburg darf von Hochtief Schadenersatz für die Bauzeitverlängerung an der Elbphilharmonie einklagen. Das Landgericht Hamburg erklärte am Freitag einen entsprechenden Klageantrag für zulässig.

Zwei weitere Anträge der Stadt wies das Gericht jedoch ab: Weder über einen Anspruch von Hochtief auf Bauzeitverlängerung noch über den Anspruch der Stadt auf die Fertigstellung der Elbphilharmonie bis Februar 2012 werde die Kammer entscheiden, sagte der Vorsitzende Richter.

"Es hat hier niemand wesentlich verloren oder gewonnen – inhaltlich hat sich hier bisher noch gar nichts getan", erklärte er weiter. Der Vorsitzende der Realisierungsgesellschaft Elbphilharmonie, Heribert Leutner, interpretierte das Ergebnis der Verhandlung dennoch positiv: Die Stadt habe gute Chancen auf Schadensersatz. Das Verfahren werde sich aber noch über Monate ziehen, sagte Leutner.

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