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ECE-Shopping-Center "Wesertor-Galerie" in Minden gefährdet

Minden hofft weiter auf die Quartiersentwicklung Wesertor
Bild: Ulrich Antas ⁄

Das ECE-Einkaufszentrum "Wesertor-Galerie" im ostwestfälischen Minden ist derzeit akut gefährdet. Das teilt die Stadt Minden mit. Als Grund werden Probleme des Shopping-Center-Entwicklers ECE bei der Planung genannt.

Die Hamburger ECE begründet dies damit, dass "das Projekt leider keine risikoadäquate Wirtschaftlichkeit mehr“ aufweise, was hauptsächlich durch die sehr hohen Grunderwerbskosten begründet sei. Daher sieht sich die ECE veranlasst, von den optionalen Grundstückskaufverträgen, zurückzutreten. Vorherige Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern hätten nicht den gewünschten Erfolg zur Preisreduzierung gebracht, so ECE-Projektleiter Nikolaus Thätner in einer E-Mail an Bürgermeister Michael Buhre vom 29. August.

Die ECE sehe jedoch weiterhin Chancen für das Projekt und strebe eine zusätzliche Verhandlungsrunde mit den Grundstückseigentümern an, um die Wirtschaftlichkeit einer Centerentwicklung in Minden zu gewährleisten. Die Stadt hoffe sehr, dass es der ECE gelingen werde, im weiteren Verlauf der Verhandlungen "ein für uns alle erfolgreiches Ergebnis zu erzielen und die gewünschte Entwicklung im Wesertor-Quartier zu ermöglichen", so Buhre weiter. Welche konkreten Auswirkungen dies auf den laufenden Planungsprozess hat, könne erst in den nächsten Tagen beurteilt werden.

Weitere Informationen liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor. Die Stadt bemüht sich um eine gemeinsame Presseinformation mit der ECE in der kommenden Woche.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Shopping-Center

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