17.04.2013 | Projekt

ECE-Center "K in Lautern" darf gebaut werden

Es darf gebaut werden: ECE-Projektteam vor Ort
Bild: ECE

Das Oberverwaltungsgericht Koblenz hat die Normkontrollanträge gegen die Stadt Kaiserslautern abgewiesen. Damit kann das von der ECE geplante Einkaufszentrum „K in Lautern“ gebaut werden. Baustart soll im Juni sein.

Beim Oberlandesgericht Koblenz waren sieben Normkontrollanträge gegen das Bebauungsplanverfahren eingereicht worden, um den Bebauungsplan für unwirksam erklären zu lassen. Bei sechs abgewiesenen Klägern handelt es sich um Privatpersonen, die Eigentümer von Immobilien im Umfeld des Bebauungsplanes sind. Ein abgewiesener Kläger ist eine Immobiliengesellschaft.

Die Kläger befürchten, das Einkaufszentrum könne den zentralen Versorgungsbereich der Stadt erheblich beeinträchtigen und passe nicht in das Einzelhandelskonzept. Sie werfen der Stadt außerdem vor, sie habe sich zu früh auf den Investor ECE festgelegt. Alternative Konzepte seien nicht geprüft worden. Das Gericht erklärte, die Stadt habe mögliche Folgen für den Einzelhandel berücksichtigt, aber wegen der weiteren Nutzung des Karstadt-Gebäudes mehr Vorteile gesehen. Auch die Auswirkungen aus städtebaulicher Sicht seien fehlerfrei abgewogen worden.

"Nun haben wir endlich Rechtssicherheit und können Anfang Juni 2013 mit dem Bau der Einkaufsgalerie starten", kommentierte ECE-Projektleiter Arne Nachtigahl das Urteil. Die Eröffnung des "K in Lautern" mit 20.900 Quadratmetern Verkaufsfläche und zirka 100 Geschäften ist für das Frühjahr 2015 geplant.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Projektentwicklung, Shopping-Center

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