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Deutsche Euroshop steigert FFO um 7,6 Prozent

Für 2015 erwartet die Deutsche Euroshop einen Umsatzanstieg auf bis zu 204 Millionen Euro
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop hat die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 um 6,8 Prozent auf 200,8 Millionen Euro gesteigert. Zum Umsatzwachstum hat die Altmarkt-Galerie Dresden beigetragen, die erstmals ganzjährig (2013: acht Monate) voll konsolidiert wurde. Bei den Bestandsobjekten stiegen die Umsatzerlöse vergleichbar um 2,3 Prozent.

Das Finanzergebnis ging erwartungsgemäß um 5,7 Millionen Euro auf minus 39,8 Millionen Euro, da im Vorjahr der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Anteile an der Galeria Dominikanska in Höhe von 15,8 Millionen Euro das Ergebnis einmalig positiv beeinflusste.

Das Bewertungsergebnis verbesserte sich um 21 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (56 Millionen Euro) auf 77 Millionen Euro. Im Durchschnitt wurden die Konzernimmobilien um drei Prozent aufgewertet.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich im Berichtsjahr von 165,8 Millionen Euro um sieben Prozent auf 177,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (Ebt) lag mit 214,7 Millionen Euro um 14,4 Prozent über dem Vorjahreswert (187,6 Millionen Euro). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag lagen bei 37,2 Millionen Euro gegenüber 16,6 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis wuchs um 3,7 Prozent von 171 Millionen Euro auf 177,4 Millionen Euro.

Die Funds from Operations (FFO) erhöhten sich um 7,6 Prozent auf 120,5 Millionen Euro. Das entspricht einem FFO je Aktie von 2,23 Euro gegenüber 2,08 Euro im Vorjahr.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden den Aktionären auf der Hauptversammlung, die am 18.6.2015 in Hamburg stattfindet, für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2014 eine gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent beziehungsweise 0,05 Euro erhöhte Dividende von 1,30 Euro je Aktie vorschlagen.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die Deutsche Euroshop einen Umsatzanstieg auf 201 bis 204 Millionen Euro. 2016 wird mit einem Umsatz von 203 bis 206 Millionen Euro gerechnet. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) prognostiziert die Gesellschaft nur leicht über dem Vorjahresniveau liegend auf 177 bis 180 Millionen Euro und 2016 auf 179 bis 182 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Steuern und Bewertung (Ebt vor Bewertung) soll 2015 vergleichbar auf 126 bis 129 Millionen Euro (plus zwei Prozent) steigen, 2016 um weitere 3,1 Prozent auf 130 bis 133 Millionen Euro. Für die Funds from Operations (FFO) sind im laufenden Geschäftsjahr 2,24 bis 2,28 Euro je Aktie geplant (plus 1,3 Prozent), 2016 kalkuliert die Gesellschaft mit 2,30 bis 2,34 Euro je Aktie. 

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