14.11.2013 | Unternehmen

Deutsche Euroshop hebt erneut Prognose an

Galeria Dominikanska: Der Verkauf des Shoppingcenter-Anteils brachte 15,7 Millionen Euro
Bild: Deutsche Euroshop AG

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop hat nach dem Verkauf der Beteiligung an einer Galerie im polnischen Breslau erneut die Prognose angehoben: Der Vorsteuergewinn soll bei 130 bis 132 Millionen Euro liegen. Der Konzern war zuvor von etwa 116 Millionen Euro ausgegangen.

Der Verkauf der 33-Prozent-Beteiligung an der Galeria Dominikanska spülte dem Unternehmen zufolge 15,7 Millionen Euro in die Kasse. Die für die Immobilienbranche wichtige Kennzahl Funds from Operations (FFO) soll je Aktie bei 2,06 bis 2,09 Euro liegen. Zuvor hatte der Konzern 1,99 bis 2,03 Euro erwartet.

In den ersten drei Quartalen war der Vorsteuergewinn (EBT) um fast ein Drittel auf 93,7 Millionen Euro gestiegen. Die FFO je Aktie hatte um 17 Prozent auf 1,58 Euro zugelegt - ähnlich stark stieg auch der Umsatz auf 138,2 Millionen Euro. Das Konzernergebnis stieg sogar um 55 Prozent auf 77,2 Millionen Euro.

Seit Jahresanfang trägt außerdem das Herold-Center in Norderstedt bei Hamburg erstmals zu den Ergebnissen bei. Zum anderen hat das MDax-Unternehmen Ende April seine Beteiligungsquote an der Altmarkt-Galerie Dresden auf 100 Prozent aufgestockt.

Die im Mai angehobenen Prognosen für den Umsatz und den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) bestätigte der Konzern - hält sich aber weiter eine Erhöhung der Dividende offen. "Wir werden eine Anhebung von zuletzt 1,20 EUR je Aktie prüfen", sagte Vorstandssprecher Claus-Matthias Böge.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Shopping-Center, EBIT

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