11.11.2015 | Projekt

Groß & Partner kauft Deutsche Bank-Innenstadtareal in Frankfurt

Frankfurt: Planungsdezernent Olaf Cunitz hofft auf die "Stärkung des Themas Wohnen"
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Deutsche Bank hat nach zweijähriger Vorbereitung den Verkauf ihres Innenstadtareals in Frankfurt am Main abgewickelt. Käufer ist der Projektentwickler Groß & Partner. Details zur Bebauung wurden nicht genannt, der Frankfurter Planungsdezernent Olaf Cunitz hofft auf die "Stärkung des Themas Wohnen". Das bestehende Hochhaus und weitere Flächen wird die Deutsche Bank noch bis 2017 nutzen.

Das zwischen Großer Gallusstraße, Neuer Schlesingergasse und Junghofstraße gelegene 16.159 Quadratmeter große Areal umfasst mehrere Gebäudeteile und Freiflächen, darunter das von der Deutschen Bank im Jahr 1971 bezogene 21-stöckige Bürohochhaus "Große Gallusstraße 10-14".

Nach dem Auszug im Jahr 2017 werden die Mitarbeiter in den Gebäudekomplex „Deutsche Bank Campus“ an der Mainzer Landstraße 11-17 / Ecke Weserstraße ziehen, wo bereits einige Kollegen untergebracht sind.

"Mit dem Verkauf des Innenstadt-Areals konsolidieren wir unsere Standorte in Frankfurt und machen den Weg frei für eine städtebauliche Neuordnung im Herzen der Stadt", sagt Andreas Torner, Vorsitzender der Geschäftsleitung Region Mitte der Deutschen Bank.

Von der Transaktion mit Groß & Partner nicht betroffen ist das unmittelbar an das Innenstadt-Areal angrenzende historische Gebäude „Roßmarkt 18“ mit seiner Filiale, das die Bank im Januar 2015 separat veräußert und langfristig zurückgemietet hat.

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Schlagworte zum Thema:  Transaktion, Innenstadt, Deutsche Bank

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